WWRACKAKTE Zum Atlas

Genau in diesem Moment liegt im Nordatlantik ein 250 Meter langes Schlachtschiff.

Rund 4.700 Meter unter der Oberfläche. Aufrecht, am Hang eines erloschenen Unterwasservulkans. Keine Besatzung. Keine Flagge. Kein Heck — das hat bis heute niemand gefunden.

Sein Name ist Bismarck.

Und sie ist nicht allein. In der Bucht von Scapa Flow liegen bis heute sieben große Schiffe der Kaiserlichen Marine. In der Ostsee, 45 Meter tief, ein Wrack, in dessen Umkreis niemand mehr tauchen darf. Und in einem Museum in Dresden steht ein Boot, das 1851 im Kieler Hafen versank.

Wir haben 50 von ihnen gesucht und aufgeschrieben, was von ihnen übrig blieb.

Cover des E-Books „Was von ihnen übrig blieb – Der Wrackakte-Atlas“

Was von ihnen übrig blieb

Der Wrackakte-Atlas — 50 deutsche Kriegsschiffe und wo sie heute liegen

Zum Atlas — 19 €

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230 Seiten · PDF · einmalig 19 € inkl. MwSt. · Kostenlose Leseprobe

Kapitel 1

Warum es dieses Buch gibt

Wer verstehen will, warum es diesen Atlas gibt, muss zuerst eine einfache Frage stellen: Wie tief liegt die Bismarck?

Eine Quelle nennt 4.680 Meter. Eine andere 4.750. Eine dritte 4.791. Eine vierte 4.800.

Merk dir diese Zahlen. Wir kommen darauf zurück.

So geht es bei fast jedem Schiff. Die Positionen sind über Marinearchive, Museumsseiten, Taucherberichte und alte Bücher verstreut. Viele Angaben widersprechen sich. Und manche Geschichten werden seit Jahrzehnten weitererzählt, obwohl sie nicht stimmen.

Kapitel 2

Was in jeder Akte steht

Jedes der 50 Schiffe hat eine eigene Akte. Immer gleich aufgebaut:

  • Steckbrief — Werft, Stapellauf, Länge, Besatzung, Ende. Auf einen Blick.
  • Das Ende — wie das Schiff verloren ging. Sachlich, nach Quellenlage, mit Respekt vor den Toten.
  • Wo es heute liegt — Karte, ungefähre Position, Tiefe, Zustand.
  • Was übrig blieb — Wrack, Glocke, Anker, Museumsstück. Und wo du es findest.
  • „Man liest oft … Das stimmt nicht.“ — ein verbreiteter Irrtum, mit Belegen richtiggestellt.
  • Kann man es besuchen? — Was vor Ort zugänglich ist und was nicht.
  • Quellen — zu jeder Akte, mit Abrufdatum.
Leseprobe ansehen (PDF) Titelseite, Inhaltsverzeichnis und die komplette Akte 36 (Brandtaucher) · 7 Seiten · 2,2 MB

Beispielseiten aus dem Atlas

  • Atlas-Seite mit Steckbrief des Brandtauchers (Akte 36)
    Steckbrief — Akte 36, Brandtaucher
  • Atlas-Seite mit Karte, „Man liest oft …“-Kasten und Besuchshinweis (Akte 36)
    Karte, „Man liest oft …“, „Kann man es besuchen?“ — Akte 36
  • Inhaltsverzeichnis des Atlas mit Seitenzahlen
    Inhaltsverzeichnis
  • Atlas-Seite „Die 50 Akten auf einen Blick“ mit Weltkarte
    Die 50 Akten auf einen Blick
Kapitel 3

Drei Akten aus dem Buch

21. Juni 1919.
Scapa Flow.

Die internierte Hochseeflotte wartet seit sieben Monaten auf ihr Schicksal. Dann versenkt sie sich selbst. Am Ende des Tages liegen 52 von 74 Schiffen auf dem Grund. 45 werden später gehoben. Sieben große Schiffe bleiben unten — bis heute.

Akten 10 bis 16

1. Februar 1851.
Kieler Hafen.

Ein acht Meter langes Boot sinkt bei einer Probefahrt auf 16 Meter Tiefe. Drei Mann an Bord. Alle überleben. 1887 wird es gehoben. Heute gehört es zur Sammlung des Militärhistorischen Museums in Dresden.

Akte 36

30. Januar 1945.
Ostsee.

Die Wilhelm Gustloff sinkt nach drei Torpedotreffern. Wie viele Menschen starben, weiß niemand genau: Die Schätzungen reichen von etwa 4.000 bis über 9.000. Das Wrack liegt 45 Meter tief. Seit 2006 ist das Tauchen im Umkreis von 500 Metern verboten. Die Schiffsglocke hängt heute in Danzig.

Akte 47
Kapitel 4

Man liest oft …

Man liest oft, die Admiral Hipper liege als Wrack am Grund der Kieler Förde.

Das stimmt nicht.Was wirklich mit ihr geschah und welches Stück von ihr bis heute erhalten ist, steht in Akte 27.

Akte 27
Man liest oft, die Bismarck sei von britischen Torpedos versenkt worden.

Ganz so einfach war es nicht.

Akte 17
Man liest oft, der Brandtaucher sei das erste U-Boot der Welt gewesen.

Auch das stimmt nicht.

Akte 36
Kapitel 5

Aus dem Inhalt

  • IKaiserliche Marine 1914–1918von der Emden bis zur Goeben
  • IIScapa Flow 1919der Tag, an dem sich eine Flotte selbst versenkte
  • IIISchlachtschiffe und PanzerschiffeBismarck, Tirpitz, Scharnhorst, Graf Spee
  • IVKreuzer und der Flugzeugträgervon der Blücher bis zur Graf Zeppelin
  • VZerstörer, Schnellboote, HilfskreuzerNarvik, Kormoran, S 130
  • VIU-Booteelf Boote, vom Brandtaucher bis U 864
  • VIIDie Schiffe von 1945Gustloff, Goya, Steuben, Cap Arcona
  • +Bonus: Nie gefundenSchiffe, deren Lage bis heute niemand kennt
Alle 50 Akten + Bonus im Überblick

I. Kaiserliche Marine 1914–1918

  1. 01SMS Emden
  2. 02SMS Dresden
  3. 03SMS Scharnhorst
  4. 04SMS Königsberg
  5. 05SMS Blücher
  6. 06SMS Wiesbaden
  7. 07SMS Lützow
  8. 08U 20
  9. 09SMS Goeben / TCG Yavuz

II. Scapa Flow 1919

  1. 10SMS Markgraf
  2. 11SMS König
  3. 12SMS Kronprinz Wilhelm
  4. 13SMS Brummer
  5. 14SMS Cöln (1916)
  6. 15SMS Dresden (1917)
  7. 16SMS Karlsruhe (1916)

III. Schlachtschiffe und Panzerschiffe

  1. 17Bismarck
  2. 18Tirpitz
  3. 19Scharnhorst
  4. 20Gneisenau
  5. 21Admiral Graf Spee
  6. 22Deutschland / Lützow
  7. 23Admiral Scheer
  8. 24Schleswig-Holstein

IV. Kreuzer und der Flugzeugträger

  1. 25Blücher
  2. 26Prinz Eugen
  3. 27Admiral Hipper
  4. 28Karlsruhe
  5. 29Königsberg
  6. 30Nürnberg (ab 1946 sowjetisch Admiral Makarow)
  7. 31Leipzig
  8. 32Graf Zeppelin

V. Zerstörer, Schnellboote und Hilfskreuzer

  1. 33Die Zerstörer von Narvik
  2. 34Hilfskreuzer Kormoran
  3. 35S 130

VI. U-Boote

  1. 36Brandtaucher
  2. 37U 505
  3. 38U 995
  4. 39U 534
  5. 40Wilhelm Bauer (ex U 2540)
  6. 41U 1105 „Black Panther“
  7. 42U 570 / HMS Graph
  8. 43U 869
  9. 44U 85
  10. 45U 166
  11. 46U 864

VII. Die Schiffe von 1945

  1. 47Wilhelm Gustloff
  2. 48Goya
  3. 49General von Steuben
  4. 50Cap Arcona

Bonus: Nie gefunden

  1. –Nie gefunden
Kapitel 6

Was davon in Deutschland steht

Ein Teil dieser Geschichte liegt direkt vor unserer Haustür.

Nicht alles liegt am Meeresgrund. Manches kannst du an einem Samstag besuchen: ein U-Boot am Strand von Laboe. Ein Boot von 1850 in Dresden. Die Glocke eines Schweren Kreuzers im Marine-Ehrenmal Laboe. Jede Akte sagt dir, ob und wo du dem Schiff heute noch begegnen kannst.

Kapitel 7

Die Antwort

Erinnerst du dich an die vier Zahlen?

4.680.4.750.4.791.4.800.

Im Atlas steht, was sich daraus sicher sagen lässt: Die Bismarck liegt in rund 4.700 bis 4.800 Metern Tiefe. Als Spanne, weil die Quellen auseinanderliegen.

  • Die Bismarck liegt im Nordatlantik.
  • Der Brandtaucher steht in Dresden.
  • Die Glocke der Gustloff hängt in Danzig.

Wo die anderen 47 sind, steht hier.

Kapitel 8

Der Atlas

  • 230 Seiten, PDF — lesbar auf PC, Tablet und Smartphone
  • 50 Akten plus Bonus „Nie gefunden“
  • Karten zu den Liegestellen
  • Quellen zu jeder Akte · Stand Oktober 2026
  • Bilder gemeinfrei oder unter freier Lizenz (CC), mit Nachweis

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Der Kanal

Wer hinter Wrackakte steht

Wrackakte ist ein YouTube-Kanal über Kriegsschiffe, die noch existieren — als Wrack, als Museumsschiff oder als einzelnes Fundstück. Ohne Pathos. Ohne Heldenerzählung. Mit Quellen. Dieser Atlas bündelt die Arbeit hinter den Videos in einem Buch.

youtube.com/@Wrackakte

Fragen

Häufige Fragen

Was bekomme ich genau?

Ein PDF mit 230 Seiten, Karten und Abbildungen.

Auf welchen Geräten kann ich lesen?

Auf PC, Tablet und Smartphone. Ein gängiger PDF-Reader genügt.

Wann bekomme ich den Atlas?

Sofort nach der Zahlung: als Download im Browser und per E-Mail.

Wie kann ich bezahlen?

Mit PayPal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder Klarna — über Digistore24.

Gibt es eine gedruckte Ausgabe?

Nein. Der Atlas erscheint nur als PDF.

Gibt es eine Garantie?

Ja: 30 Tage Geld zurück.

Wie erreiche ich euch?

Per E-Mail an kontakt@wrackakte.de.

Welches Schiff würdest du zuerst suchen?

Die Antwort steht vermutlich schon in einer der 50 Akten.

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